Zwischen Fantasie, Erde und Gartenwegen
Meine ersten Gartenerinnerungen führen zurück in den Nutzgarten meiner Mutter. Mit fünf hungrigen Kindern ging es damals weniger um Schönheit als ums Überleben. Und trotzdem blieb etwas hängen: die Freude an glänzenden Beeren, frisch geernteten Kefen und dem Wunder, dass aus Erde Nahrung und Leben entsteht.
Meinen ersten eigenen Garten versuchte ich mit achtzehn Jahren unter einem Balkon in Bern anzulegen — mit grossen Träumen, Büchern voller Ideen und einer blühenden Fantasie. Der Garten wurde kein Erfolg. Doch die Leidenschaft blieb.
Als wir im Jahr 2000 unser Haus in Wynigen kauften, begann mein eigentlicher Gartenweg. Aus Zeichnungen, Träumen und sehr viel Herzblut entstand über die Jahre ein lebendiger Wohngarten.
Und als ich 2021 hinter dem Haus auf ein braches Stück Land blickte, war plötzlich alles klar: Hier sollte ein Ort entstehen mit Blumenbeeten, verschlungenen Wegen, Vogelgezwitscher, summenden Insekten und Menschen, die die Schönheit der Natur genauso lieben wie ich.
So wurde Mme QuerBeet’s Garten geboren — aus Träumen, Fantasie und einer grossen Leidenschaft für alles, was wächst.
